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Warum ich gerne fliege…

Warum ich gerne fliege…

01. Oktober 2014

… lässt sich gar nicht so einfach beantworten.

Der Auslöser für die Faszination vom Fliegen kam mit meinem ersten Langstreckenflug vor 9 Jahren. Ich bin zwar vorher schon 3-4 Mal Kurzstrecke in den Urlaub geflogen, aber mit der ersten Reise außerhalb des europäischen Kontinents bekam ich das Gefühl des Fernwehs und damit verbunden auch die Lust am Fliegen.

Seither bin ich unzählige Male 156 Mal abgehoben, wie meine Flugstatistik ausweist und fühle mich an Flughäfen sehr wohl. Die Welt von oben zu betrachten geht eben nur mit diesem Verkehrsmittel und um den Großteil unserer Welt zu entdecken, müssen wir fliegen. Für mich ist es aber kein Muss, sondern ein Wollen.

Sven hat in seinem lesenswertem Blog über seine Beweggründe dieser Leidenschaft geschrieben und zu einer Blogparade aufgerufen – daher dieser Post.

Als mich die Leidenschaft rund ums Fliegen packte, ging es fortan beim Planen einer Reise nicht darum, wie man am besten und günstigsten an sein Ziel kommt, sondern welche zusätzlichen Routen man fliegen könnte und verschiedene neue Flughäfen zu besuchen. Umsteigen ist quasi Pflicht. Möglichst auch mit verschiedenen Airlines und unterschiedlichen Flugzeugtypen. Vielen Dank an meine Frau, die diese Macke (gerne) mitgemacht hat 😉

Einige Fotos haben sich im Laufe der Zeit zu diesem Thema angesammelt, darunter auch diese Ausblicke aus einer Helikopter Tour in New York.

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Beim Fliegen bietet sich mir teilweise ein anmutiger und ehrfürchtiger Blick auf unsere Erde. Wenn ich fasziniert aus dem Fenster schaue – Fensterplatz ist für mich Pflicht – dann ist es egal, ob es Wüste, Packeis, endloses Meer, Agrarflächen oder Berge sind. Ich beobachte stundenlang und manchmal auch voller Demut. So wie hier beim Flug in das australische Outback beim Landeanflug an den Ayers Rock Airport.

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Zum Fliegen gehören neben Flughäfen auch die Flugzeugwerften, sprich die Fertigungsstellen der Hersteller. Für Enthusiasten ist es möglich diese zu besichtigen, so zum Beispiel bei Airbus in Toulouse oder in Hamburg. Man erhält Hintergrundwissen, kann in die Montagehallen hineinschnuppern und sieht unfertig lackierte Flugzeuge. Dabei stellte ich fest, dass man nicht alleine ist mit seiner Leidenschaft ist, denn die Touren sind sehr gut gebucht. Der Flug nach Toulouse war natürlich ein Umsteigeflug von Düsseldorf über München, zurück über Frankfurt – nur nicht die gleiche Strecke mehrmals fliegen 😉

Abflug aus Toulouse-Blagnac: Siehst Du die Concorde im Bild?

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Flughäfen finde ich genauso faszinierend. Emsiges Treiben, Reisende von denen man nicht weiß wohin sie fliegen und der Blick auf die Abflugtafel. Solange ich nicht gerade 8 Stunden Aufenthalt an einem Flughafen habe und nicht in die Lounge kann, dann bin ich gerne da. Die Aussichtsterrassen besuche ich ebenfalls gerne, um hin und wieder dem Planespotting nachzugehen, wobei ich dies nicht ganz so akribisch mache wie die richtigen Planespotter mit ihren Listen, Heften und Leitern. Hier ein paar Impressionen aus Düsseldorf und  Amsterdam.

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Fliegen ist für mich auch Luxus. In zweierlei Hinsicht: Zum einen kann ich es mir leisten, denn das ist nicht für jeden selbstverständlich und zum anderen kann man sich mit gesammelten Flugmeilen (die nicht zwangsläufig durch Flüge gesammelt werden müssen) auch hin und wieder den Luxus der Business oder First Class leisten. Das tue ich mittlerweile regelmäßig auf Langstreckenflügen, so wie letztes Jahr während der Oktoberfestzeit bei Lufthansa oder wie hier bei Singapore Airlines von New York nach Frankfurt.

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Zu unseren Flitterwochen machten wir eine besondere Reise – das Ziel hieß Französisch-Polynesien. Hier bot sich ein Inselhopping mit den ATR-72 Maschinen förmlich an. Puristisches Fliegen zu den entlegenen Atollen dieser Erde – Fantastisch. Die einsamen Pisten, die teilweise nur einmal am Tag angeflogen wurden, wie hier in Fakarava, wo der Flugplatz mit zwei Zaunlatten und das Flughafengebäude mit einer losen Metallkette abgesperrt ist.

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Oder der Anflug nach Bora-Bora. Das Foto musste ich unbedingt machen, auch wenn ich bei der Buchung nicht bedacht hatte, dass der Anflug dann in der Dämmerung ist und das Licht nicht mehr ausreichte, um ein knackscharfes Bild durch die zerkratzte Scheibe zu machen, dafür mit schönen warmen Farben – dennoch oder gerade deswegen eines meiner Lieblingsbilder.

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Auf nach Schweden, ging es mit den KLM cityhopper via Amsterdam. Das mit den Umsteigeflügen hatte ich ja schon erklärt, aber wenn es auch noch günstiger als ein Nonstop-Flug ist, warum nicht? Dafür stehe ich dann auch gerne mal um 4 Uhr auf, noch dazu mit einer Airline, mit der ich noch nicht geflogen bin.

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Eine tolle Aussicht erlebt man auch beim Anflug in Philadelphia. Downtown im Hintergrund und vorne South Philadelphia mit seinem Sports Park – Baseball, Football, Eishockey und Basketball auf einem Gelände. Die Anzeigetafel im Citizens Bank Park leuchtet im Vordergrund – die Philadelphia Phillies verloren gegen die Washington Nationals mit 2-3.

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Meine Rennstrecke in die Heimat: Mit Eurowings geht es fast immer von Düsseldorf nach Leipzig, eine andere Verbindung gibt es nicht. Ich mag allerdings die CRJ-900 sehr, sie ist gemütlich und leise.

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