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Bora Bora – die Perle der Südsee

Hört man von Bora Bora, dann denkt man unweigerlich an tropische und paradiesische Strände, Lagunen, die alle Spektren der Farbe Türkis abbilden und eine Unterwasserwelt, die bunter nicht sein könnte. Auch wenn vielen Bora Bora als Begriff geläufig ist, so habe ich dennoch die Erfahrung gemacht, dass einige nicht wissen, was Bora Bora eigentlich ist, wo es liegt, zu welchem Land es gehört, ja sogar mit der Südsee haben einige Probleme und verwechseln das auch gerne mal mit der Karibik. Warum ist das eigentlich so? Ich versuche mich mal mit einer eigenen Erklärung: Die Südsee ist groß und weit weg, sehr weit weg. Für viele unerreichbar – im Gegensatz zur Karibik, die nonstop mit Charterflügen ab Deutschland erreichbar ist und auch sonst einen prominenten Platz in den ausgehangenen Angeboten vieler Reisebüros hat. Die Südsee liegt inmitten des riesengroßen, polynesischen Dreiecks, welches sich von Hawaii über die Osterinsel bis nach Neuseeland erstreckt. Mittendrin liegt Französisch-Polyniesien mit ihrer Hauptinsel Tahiti und auch Bora Bora. Jetzt erahnt man schon, dass es nicht mal so einfach und preiswert ist, dorthin zu gelangen. Auf direktem Wege, also ohne Umsteigen schon mal gar nicht. Gerade mal fünf Airlines fliegen Französisch-Polynesien an, darunter die landeseigene Air Tahiti Nui, Air France, Hawaiian Airlines, LAN und Air New Zealand. Und die Abflugsorte kann man auch an einer Hand abzählen: Honolulu, Los Angeles, Santiago de Chile, Auckland und Tokio. Meistens gibt es nicht mal Konkurrenz auf den Reisestrecken, also haben die Airlines auch ein gewisses Preismonopol. Es ist also buchstäblich eine Reise an das andere Ende der Welt, nahe der Datumsgrenze, welches die Reisekasse bis an die Schmerzgrenze bringt, in vielen Fällen aber darüber hinaus. Das ist der Grund warum man sich dann doch nicht mehr so viele Gedanken um die Südsee macht und sich dann lieber an Fernsehreportagen und Dokumentationen erfreut und gleichzeitig auch viele bekannte Inseln und Staaten miteinander vermischt: die Cook-Inseln, Bora Bora, Fiji, Samoa, Tonga, Tahiti, die Osterinsel, Polynesien oder Kiribati – alles in der Südsee. Genug abgeschweift – zurück zu Bora Bora.   Flug Bora Bora gehört zu den sogenannten Gesellschaftsinseln und ist von Tahiti ca. 1 Flugstunde entfernt. Der Anflug (meistens von Tahiti kommend) auf Bora Bora ist schon ein wahrer Augenschmaus, vorrausgesetzt...

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Fakarava – die einsame Atollperle in den Tuamotus

Während unserer Flitterwochen in Französisch-Polynesien führte es uns unter anderem in das Tuamotu-Archipel, die eine Ansammlung von 78 Korallenatollen im Südpazifik sind, ca. 400 km nordöstlich der Gesellschaftsinseln.   Der Flug   Einmal täglich wird Fakarava von Papeete aus mit einer ATR72-500 angeflogen, an seltenen Spitzentagen auch zweimal, dies ist je nach Flugplan unterschiedlich. Geflogen wird nicht immer direkt, denn meistens geht der Hinflug über einen Zwischenstopp in Rangiroa. Wer in Französisch-Polynesien Urlaub macht und einige Inseln abfliegen möchte, für den bietet sich der sogenannte Air Tahiti Airpass an. Mit diesem ist es möglich die Inseln einer bestimmten Region (z. B. Tuamotus) nach Belieben abzufliegen. Viele Inseln einer Air Pass Region werden untereinander angeflogen, bei einigen muss man einen Transitflug nach Papeete machen, der kostet dann nochmal extra. Es gibt verschiedene Air Pässe, die man miteinander kombinieren kann, allerdings muss man darauf achten, dass man nach Verlassen einer Region, diese danach nicht mehr ansteuern kann – also erst alle Inseln einer Region abfliegen, danach zur anderen Region wechseln. Der Airpass lohnt sich bereits bei nur 2 Inseln, wenn man, wie bei uns nur Fakarava und Bora Bora anfliegt, denn die Einzelpreise für die Flüge sind dann doch etwas teurer. Grundsätzlich gibt es eine Gepäcklimitierung auf 20 kg p. P., allerdings hatten wir Glück, dass wir unsere gemeinsamen 60 kg verteilt auf 2 Koffer und einer Sporttasche ohne Probleme und Aufpreis aufgeben konnten. Da es bei Air Tahiti freie Sitzplatzwahl gibt, ich dies wusste und wir uns auch pünktlich beim Boarding angestellt haben, hatten wir Glück und saßen in Reihe 1. Für Fotoaufnahmen während des Fluges wollte ich nämlich nicht den Flügel oder Propeller mit drauf haben. Die Ernüchterung folgte aber sofort – ich kann mich nicht erinnern jemals solche zerkratzten Fensterscheiben in einem Flugzeug gesehen zu haben. Das war scheinbar auch ein Reihe 1-Privileg, denn in den Reihen hinter mir sah es doch etwas klarer aus. Der Aussicht war dennoch traumhaft schön, gerade wenn es im Sinkflug über die Atolle ging und die türkisfarbenen Strandabschnitte zum Vorschein kamen. Das Wasser war so klar, dass man aus dem Flugzeug tatsächlich die kleineren Korallenriffe in Strandnähe sehen konnte. Der Flug führte uns, wie erwähnt, zu einem Zwischenstopp in Rangiroa, bis wir...

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