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Review: Business Class bei Turkish Airlines

Ich war vor einiger Zeit in Istanbul und musste meinen Flug recht kurzfristig buchen. Da ich im europäischen Teil, auf dem Flughafen Istanbul-Atatürk (IST), landen wollte und auch keine > 400 EUR für einen Flug von Düsseldorf oder Köln aus in der Economy Class bezahlen wollte, schaute ich nach Verfügbarkeiten in der Business Class. Die gab es reichlich, sowohl bei Lufthansa (LH), als auch bei Turkish Airlines (TK). Und da ich noch einige Meilen beim Vielfliegerprogramm LifeMiles von Avianca über hatte und ich noch nie mit TK geflogen bin, wählte ich diese Option. Es kam aber noch ein entscheidender Punkt dazu: Ab Düsseldorf wird einmal täglich eine Rotation mit einem A330 geflogen, also einem Langstreckenflugzeug mit entsprechend bestuhlter Business Class. Das überzeugte mich und ich buchte den Hinflug im A321 und den besagten Rückflug im A330. In Düsseldorf nutzte ich nach dem Check-In die Open Sky Lounge im oberen Geschoss vom Flugsteig C. Von dort hatte ich einen relativ kurzen Weg zum Boarding. Turkish Airlines bietet auf dieser Mittelstrecke eine komfortable und regionale Business Class in einer 2-2 Bestuhlung. Sie war nicht mal annähernd zur Hälfte ausgelastet. Es gibt keinen freien Mittelsitz wie bei der LH, dafür aber bequeme und breite Sitze mit einer ordentlichen Portion Beinfreiheit. Ich fühlte mich sehr wohl an Bord, das Personal war sehr freundlich und begrüßte mich mit einem sehr leckerem Lokum (Turkish Delight). Hatte ich vorher noch nie probiert und setzte es unmittelbar auf meine Einkaufsliste für Istanbul 😉 Beim Mittagsmenü hatte ich die Auswahl zwischen einer Lammkeule mit weißen Bohnen, Reis und Tomatensauce oder Hühnchen „en papillotte“ mit Thymian und verschiedenen Gemüsesorten oder die klassischen Macaroni mit Käse. Anschließend gab es Milchreis und eine Auswahl an Käsespezialitäten. Ich wählte das Hühnchen und war mit meiner Wahl äußerst zufrieden. Der Flug verlief ansonsten sehr ruhig und war pünktlich. Am Flughafen angekommen nutzte ich die Fast Lane bei der Passkontrolle, die mir doch einiges an Zeit ersparte. Vor dem Rückflug hatte ich das gleiche Problem, wie beim Hinflug: Ich konnte nicht mobil einchecken. Da ich sowieso nur mit Handgepäck geflogen bin, störte mich das nicht weiter und suchte den Business Class Check-In am Flughafen. Hier verzweifelte ich allerdings. Es gab Economy Class Check-In’s inkl....

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A380 Tour bei Airbus, Toulouse-Blagnac

Vor einiger Zeit war es soweit – es ging nach Toulouse zur Airbus A380 Tour direkt im Werk J. L. Lagardere. Ich hatte ja meine ersten A380 in Toronto und London-Heathrow gespottet, mittlerweile bin ich aber auch schon im A380 von Singapore Air und Lufthansa geflogen. Diesmal ging es nun direkt an die Fertigungslinie 😉 Die Tour ist gar nicht mal so teuer, kostet 15,50 EUR und geht eine Stunde. Es gab damals auch noch so eine Kombitour mit der Besichtigung der Concorde, die kostete etwas mehr und ist eine halbe Stunde länger. Die Tour kann über taxiway-resa.fr online gebucht werden, allerdings benötigt man schon etwas Vorlaufzeit. Gesprochen wird wahlweise in Englisch oder Französisch, es kommt aber auch sehr selten vor, dass es spanische und deutsche Touren gibt. Leider war bei uns die kombinierte Tour A380 + Concorde ausgebucht, daher haben wir nur die A380 Tour gemacht. Los ging’s mit der Besichtigung des Telemetrie-Raumes, einer 1:1 Kopie der Vermessungsräume, in denen Testflüge live verfolgt werden und Flugdaten aufgezeichnet werden. Re-Live konnten wir dort den Jungfernflug des A380 am 27.04.2005 auf dem Aéroport Toulouse-Blagnac verfolgen. Zusätzlich wurden verschiedene Videos von Flugtests und -checks gezeigt. Danach fuhren wir mit einem Bus auf das Gelände, Sicherheitschecks inklusive zur Endmontagehalle (Final Assembly Line oder kurz FAL), um einen Blick auf die Innenansicht des Werks zu bekommen. Momentan befanden sich dort zwei A380 der Singapore Airlines (MSN065 und MSN071) und eine der Air France (MSN064). Von der Aussichtsplattform aus konnte man danach wunderbar auf das Vorfeld in Richtung Süden schauen. Zu bestaunen gab es insgesamt vier A380, jeweils einer von Qantas (MSN055, F-WWAP), Air France (MSN052, F-WWAN), Emirates (MSN057, F-WWAS) und der zukünftig in Privatbesitz befindliche A380 von Prinz Al-Walid (MSN002, F-WXXL). Die Rückfahrt gestaltete sich recht kurz – ist doch das A380 Visitor Center nur geschätzte 300m entfernt. Als Abschluß gab es noch eine Besichtigung des „Mock-Up“, einem 1:1 Modell eines 16m langen Rumpfabschnitts, begehbar auf beiden Etagen. Wer noch nie ein Langstreckenflugzeug von innen gesehen hatte, für den war es sicherlich recht interessant, ansonsten erlebte ich hier nichts Bahnbrechendes. Zu Besichtigen gab es eine „Modell“-Economy in einer 3-4-3 Config, eine Premium-Economy (2-4-2) und im Oberdeck eine Business Class (2-2-2) anzuschauen, allerdings nicht...

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Helicopter-Tour in New York City

Bei unserem New York Aufenthalt wollten wir unbedingt einen Hubschrauber Rundflug machen und machte mich auf den Weg zum Manhattan Heliport (IATA: JRB). Diverse Anbieter nutzen diesen Flughafen für Ihre Rundflüge, die bekanntesten sind Liberty Helicopters und Helicopter Flights Services – preislich nehmen sich beide nicht viel und die Touren sind eigentlich gleich. Da einen Monat vorher ein Absturz eines Liberty Helicopters im Hudson River geschah und auch hierzulande durch die Presse geisterte, haben wir uns für Helicopter Flight Services entschieden, so konnten wir immerhin unser Gewissen beruhigen. 😉 Ihr könnt bei den Helicopter Anbietern entweder vorab online oder telefonisch reservieren, allerdings setzt das besondere hellseherische Fähigkeiten beim Wetter voraus oder ihr marschiert geradewegs zum Manhattan Heliport. Diesen erreicht ihr zum Beispiel über die Subway Station South Ferry am Südzipfel Manhattans mit der Linie 1 und von dort könnt ihr die 250m Richtung FDR Drive zu Fuß zurücklegen. Alternativ geht es natürlich wie immer in New York City auch mit einem der Yellow Cabs. Etwas Wartezeit müsst Ihr dann allerdings schon einkalkulieren – wir saßen ca. 30 Minuten im „Terminal“, bis es dann endlich losging. Der Preis von $ 199 für die Ultimate Tour war zwar happig und leider mussten wir auch den Kompromiss eingehen nicht über Manhattan fliegen zu dürfen, da während unseres Aufenthaltzeitraumes der Luftraum über Manhattan für 14 Tage gesperrt war – US Präsident Barack Obama hatte sich in der Stadt angekündigt. Trotzdem war es ein unglaublich geiles Erlebnis, das ich jederzeit wieder machen würde – allerdings beim nächsten Mal dann direkt über Manhattan. Abgehoben sind wir mit der Bell 407 (Kennung N407DT) und über den Hudson River in Richtung Norden geflogen. Bei aufgelockerten, aber leicht diesigen Wetter hatten wir trotzdem eine super Sicht auf New Jersey, Ground Zero, Central Park und das Empire State Building. An der George Washington Bridge ging es dann im Bogen am Yankee Stadium vorbei und über den Hudson River wieder zurück Richtung Ellis Island und der Statue of Liberty. Von dort ging es mit einem steilen Wendemanöver wieder zurück zum Heliport. Beim Piloten hatte ich nachgefragt, ob ich meinen Royaltek RGM-3800 GPS-Tracker benutzen dürfte, was überhaupt kein Problem war. Leider habe ich einen Satelliten-Fix erst hinter dem Battery Park bekommen,...

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Okoberfestwochen in der Lufthansa Business Class

Oktoberfest an Bord – so lautet das derzeitige Motto im September und Oktober bei der Lufthansa. Ich war letzte Woche für einen Kurztrip an der nordamerikanischen Ostküste und kam somit mal wieder in den Genuss, das Business Class Produkt der Lufthansa wahrzunehmen. So viel Neues war es dann doch nicht für mich, kannte ich die Business Class Kabine doch bereits vom A380 und der B747 der Lufthansa. Diesmal ging es mit einem A340 nach Philadelphia. Ein gewisses Muster ist aber doch zu erkennen – 4 Triebwerke müssen es schon sein, wenn ich in die Kranichairline auf der Langstrecke einsteige 🙂 Ich hätte allerdings nichts dagegen gehabt, auch einmal die neue Business Class zu testen, leider ist diese derzeit nur in der neu ausgelieferten B747-8i verbaut, die sukzessive zur Lufthansa Flotte hinzukommt. Zusätzlich werden einige A330 nachgerüstet. Nunja, los ging es ab Frankfurt mit der LH 426. Die Kabine war zu meiner Verwunderung mehr als halbleer, die First wurde gar nicht erst verkauft, also nahm ich auf meinem Fensterplatz alleine in der Reihe auf 12K Platz.   Kulinarisches Gefreut habe ich mich, dass bei der Lufthansa alles im Zeichen des Oktoberfests stand. Somit konnte ich den Flug mit einer zünftigen Brotzeit mit Kalbsschnitzel, Schinkenspeck, Landjäger, Kartoffelpüree und einer Brez’n beginnen. Dazu passte hervorragend ein leckeres Hefeweizen, welches die Lufthansa mit an Bord hatte. Beim Hauptgang fiel die Wahl auf das sehr gute Tafelspitz mit Meerettichcremè, Wirsing und Kartoffeln. Ein anderes Gericht, welches viel besser zu den bayerischen Wochen gepasst hätte, wären die Bayerischen Brezenknödel auf Schwammerlragout, aber das ist nicht so mein Fall. Andere Möglichkeiten könnt Ihr der beiliegenden Menükarte entnehmen. Als Desert konnte ich mit einer kleinen erlesenen Käseauswahl mit Obazda, Bavaria Blu und Allgäuer Bergkäse ebenfalls nichts verkehrt machen. Da die First Class wie bereits angesprochen nicht besetzt war, war die Espresso Bar bzw. Theke leider nicht im Betrieb, so dass ich mit einem Kaffee vorlieb nahm. Machte zwar nix, aber ein Espresso hätte die Sache gut abgerundet. Kurz vor der Landung gab es noch einen Salat, zusammen mit einer wirklich sehr schmackhaften Gulaschsuppe. Unterhaltung Zum ersten Mal auf einer Langstrecke überhaupt verzichtete ich auf das übliche Filme schauen, denn in dem Airbus 340 stand mit Lufthansa FlyNet...

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Unterwegs mit KLM

Bisher bin ich immer drumherum gekommen mit KLM zu fliegen. Warum, war mir selber nicht klar, aber wenn ich so in meine eigene Flugstatistik schaue, dann bin ich bisher mit Ausnahme von Qantas ausschließlich mit Star Alliance Carriern oder allianzlosen Fluglinien geflogen. Skyteam war nie dabei. Ein weiterer Grund auf den Verzicht von KLM Flügen, waren viele innerdeutsche Flüge. Bei meinen innereuropäischen Flügen bot sich ein Zwischenstopp nie an. Bis jetzt. Über Ostern ging es nach Stockholm und die Preise für Direktflüge, egal ob SAS oder Lufthansa, waren unverschämt teuer. KLM war fast 35 % günstiger, die Umsteigezeiten knapp, dazu kommt erfreulicherweise in meine Flugstatistik mit AMS ein weiterer Airport, ein weiteres Land und eine weitere Airline hinzu 🙂 Ausgerechnet zwei Tage vor Ablauf meines Flying Blue Silver Status flog ich nun zum ersten Mal mit KLM. Wie das geht? Dank eines Statusmatches vor zweieinhalb Jahren vom Miles & More FTL zum Flying Blue Silver kam ich in den Genuss der Statusmitgliedschaft im Vielfliegerprogramm von Air France und KLM. In Köln/Bonn gab es beim Baggage Drop Off dann auch gleich ein Priority Tag um den Koffer und los ging es. Da am Morgen des Karfreitags noch heftiger Schneefall einsetzte, ging es kurz zum Enteisen und dann hob die Fokker mit der Kennung PH-KZW in Richtung Amsterdam ab. Unterwegs gab es einen abgepackten Orangensaft und einen karamel-artigen Keks. Pünktliche Landung und ein kurzer Aufenthalt in Schiphol, dann ging es auch schon in den Flieger, diesmal eine relativ neue B737-900 mit der Kennung PH-BXO. Die Minimum Connection Time (MCT) wurde in Amsterdam-Schiphol gerademal eingehalten, wir mussten uns noch beeilen, denn ein Terminalwechsel fand noch statt, aber die Gedanken eines Gepäckverlustes schob ich optimistisch beiseite. Bevor wir auf der Poolderbahn (jede Start-/Landebahn in Amsterdam hat eigene Namen) abheben konnten, ging es auch hier noch kurz zur Enteisungsanlage. Hierfür fahren die Flugzeuge auf eine spezielle Abstellfläche und die durchführenden Mitarbeiter sitzen in einer Art Mini-Kran und fahren an den Tragflächen entlang und enteisen die Maschine. In Stockholm-Arlanda angekommen ging es dann auch zum Gepäckband ins Terminal 2. Die Fluggäste des nach uns gelandeten AirBerlin Flieger hatten leider schneller ihr Gepäck als wir. Als sich unser Gepäckband nach gefühlter Unendlichkeit dann endlich in Bewegung...

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