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Gastbeitrag: Glasklar und grell türkis – Der Fuschlsee in Österreich

Meine letzte Reise durch mein Heimatland Österreich führte mich in die Salzburgregion zum Fuschlsee. Der Fuschlsee ist in Österreich und auch unter Urlaubern nicht allzu bekannt. Auch ich selbst war zuvor noch nicht dort. Meine Erwartung war: Ein See wie jeder andere in Österreich, gepflegt und sauber. Als ich dann ankam, war ich total überrascht. Der Fuschlsee ist – wie ich eben erwartet hatte – sehr sauber. Doch das ist noch bei weitem nicht alles. An bestimmten Stellen ist das Wasser grell türkis. Man fühlt sich ein bisschen wie in der Karibik. Eine gute Stelle für dieses Karibikfeeling ist das Naturstrandbad Hof. Ein langer Steg führt dort mitten in den See. Das Wasser ist bis zum Ende des Stegs nicht tief und daher auch die durchaus faszinierende Farbe. Auch das Strandbad ist nicht wie jedes andere: Der Parkplatz ist rund zwei Kilometer entfernt, da es sich um ein natürliches Strandbad handelt. Es gibt dort keinen Autolärm und weit und breit keine Straße. Die Liegewiese ist nicht allzu groß, aber sehr gepflegt. Es gibt auch ein kleines Buffet mit ein paar Speisen und Getränken. In dieses Strandbad kommen eher Erwachsene, da es keine Rutsche oder ähnliches für Kinder gibt. Für mich war das die perfekte Möglichkeit, um so richtig zu entspannen.   Wenn man mit Kindern unterwegs ist, dann ist vermutlich das Strandbad direkt in Fuschl am See die richtige Adresse. Dort gibt es viele Spielmöglichkeiten für die Kids. Man muss dort dann auch mit einem höheren Lärmpegel rechnen, kann aber auch direkt mit dem Auto zum Strand fahren. An sehr heißen Tagen sollte man das Auto unbedingt vor großer Hitze schützen. Damit ich mich auch sportlich betätige, habe ich am zweiten Tag eine Wanderung unternommen. Da ich nicht besonders oft wandern gehe, startete ich mit einer gemütlichen Fuschlsee-Rundwanderung. Während der Wanderung kann man den Fuschlsee immer wieder erblicken und auch tolle Fotos schießen. Der Start ist in Fuschl am See und man geht rund vier Stunden, wenn man auch Pausen einlegt. Die Länge der Wanderung beträgt 10 Kilometer. Ich kam vorbei an verschiedenen Waldtypen, Wiesen und Weiden. Der Weg geht großteils entlang des Seeufers. Am Nordufer entlang der Wanderstrecke gibt es auch einen Naturlehrpfad (Fuschl-SEH-Weg). Außerdem kommt man an...

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Review: Business Class bei Turkish Airlines

Ich war vor einiger Zeit in Istanbul und musste meinen Flug recht kurzfristig buchen. Da ich im europäischen Teil, auf dem Flughafen Istanbul-Atatürk (IST), landen wollte und auch keine > 400 EUR für einen Flug von Düsseldorf oder Köln aus in der Economy Class bezahlen wollte, schaute ich nach Verfügbarkeiten in der Business Class. Die gab es reichlich, sowohl bei Lufthansa (LH), als auch bei Turkish Airlines (TK). Und da ich noch einige Meilen beim Vielfliegerprogramm LifeMiles von Avianca über hatte und ich noch nie mit TK geflogen bin, wählte ich diese Option. Es kam aber noch ein entscheidender Punkt dazu: Ab Düsseldorf wird einmal täglich eine Rotation mit einem A330 geflogen, also einem Langstreckenflugzeug mit entsprechend bestuhlter Business Class. Das überzeugte mich und ich buchte den Hinflug im A321 und den besagten Rückflug im A330. In Düsseldorf nutzte ich nach dem Check-In die Open Sky Lounge im oberen Geschoss vom Flugsteig C. Von dort hatte ich einen relativ kurzen Weg zum Boarding. Turkish Airlines bietet auf dieser Mittelstrecke eine komfortable und regionale Business Class in einer 2-2 Bestuhlung. Sie war nicht mal annähernd zur Hälfte ausgelastet. Es gibt keinen freien Mittelsitz wie bei der LH, dafür aber bequeme und breite Sitze mit einer ordentlichen Portion Beinfreiheit. Ich fühlte mich sehr wohl an Bord, das Personal war sehr freundlich und begrüßte mich mit einem sehr leckerem Lokum (Turkish Delight). Hatte ich vorher noch nie probiert und setzte es unmittelbar auf meine Einkaufsliste für Istanbul 😉 Beim Mittagsmenü hatte ich die Auswahl zwischen einer Lammkeule mit weißen Bohnen, Reis und Tomatensauce oder Hühnchen „en papillotte“ mit Thymian und verschiedenen Gemüsesorten oder die klassischen Macaroni mit Käse. Anschließend gab es Milchreis und eine Auswahl an Käsespezialitäten. Ich wählte das Hühnchen und war mit meiner Wahl äußerst zufrieden. Der Flug verlief ansonsten sehr ruhig und war pünktlich. Am Flughafen angekommen nutzte ich die Fast Lane bei der Passkontrolle, die mir doch einiges an Zeit ersparte. Vor dem Rückflug hatte ich das gleiche Problem, wie beim Hinflug: Ich konnte nicht mobil einchecken. Da ich sowieso nur mit Handgepäck geflogen bin, störte mich das nicht weiter und suchte den Business Class Check-In am Flughafen. Hier verzweifelte ich allerdings. Es gab Economy Class Check-In’s inkl....

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Review: Tombolo Talasso Resort

Die Toskana ist sicherlich jedem ein Begriff und sofort denkt man an die hügelige Landschaft, die Zypressen- und Olivenhaine, die historischen Städte mit imposanten Bauten in Pisa, Florenz und Siena. Selten wird einem bewusst, dass die Toskana auch an das Meer grenzt, in dem Fall an das Mittelmeer mit der etruskischen Riviera zwischen Livorno und Piombino. Für unseren Aufenthalt in der Toskana war der direkte Zugang zum Meer von zentraler Bedeutung, denn abseits der Touren nach Siena und Florenz wollten wir am Strand entspannen. Dabei war es gar nicht so einfach ein hochwertiges Hotel mit Strandzugang zu finden, welches unseren Erwartungen entsprach. Fündig wurden wir dann mit dem Tombolo Talasso Resort in Marina Di Castagneto, etwa eine dreiviertel Autostunde südlich von Livorno. Das Hotel versprach einen 5 Sterne Service und sollte unsere Residenz für 10 Tage im August sein. Lage Das Örtchen Marina di Castagneto Carducci ist über die Bundesstraße E80 von Livorno aus zu erreichen und liegt unmittelbar an der Estruskischen Küste. Es ist ein typischer Ferienort mit vielen Pensionen, Ferienwohnungen und kleineren Hotels. Das Tombolo Talasso Resort ist das größte Hotel im Ort und liegt direkt an der Promenande mit direktem Strandzugang. Die Promenande vor dem Hotel ist eigentlich eine kleinere Straße auf der viele kleinere Restaurants in der Nähe angesiedelt sind. Zimmer Ich hatte im Vorfeld mit dem Hotel Kontakt aufgenommen, da während unseres Aufenthaltes meine Frau Ihren Geburtstag feierte. Das war wahrscheinlich der Grund warum wir ein Zimmerupgrade erhielten. Wir wurden nicht enttäuscht, denn wir erhielten direkten Meerblick und konnten so jeden Abend den Sonnenuntergang genießen. Das Zimmer war sehr liebevoll und hochwertig eingerichtet und die hellen Pastellfarben machten einen gemütlichen und freundlichen Eindruck. Das Bett war riesig und breiter als die üblichen 2 Meter – perfekt! Das Badezimmer schloss sich dem Farbambiente an und wirkte hell und sauber. Es gab nichts, was wir vermisst haben. Service & Rundherum Das Tombolo Talasso Resort ist ein Spa & Wellness Resort und bietet im Kellergewölbe diverse Badegrotten, sowie Saunen und Dampfbäder und ein Beauty-Zentrum. Leider hatten wir keine Gelegenheit den Wellnessbereich zu besuchen, da der hohe Salzgehalt in der Grotte und die Massageanwendungen für meine damals schwangere Frau nicht geeignet waren. Das war zwar schade, aber wir haben dafür die Zeit entweder am Pool oder am...

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Bora Bora – die Perle der Südsee

Hört man von Bora Bora, dann denkt man unweigerlich an tropische und paradiesische Strände, Lagunen, die alle Spektren der Farbe Türkis abbilden und eine Unterwasserwelt, die bunter nicht sein könnte. Auch wenn vielen Bora Bora als Begriff geläufig ist, so habe ich dennoch die Erfahrung gemacht, dass einige nicht wissen, was Bora Bora eigentlich ist, wo es liegt, zu welchem Land es gehört, ja sogar mit der Südsee haben einige Probleme und verwechseln das auch gerne mal mit der Karibik. Warum ist das eigentlich so? Ich versuche mich mal mit einer eigenen Erklärung: Die Südsee ist groß und weit weg, sehr weit weg. Für viele unerreichbar – im Gegensatz zur Karibik, die nonstop mit Charterflügen ab Deutschland erreichbar ist und auch sonst einen prominenten Platz in den ausgehangenen Angeboten vieler Reisebüros hat. Die Südsee liegt inmitten des riesengroßen, polynesischen Dreiecks, welches sich von Hawaii über die Osterinsel bis nach Neuseeland erstreckt. Mittendrin liegt Französisch-Polyniesien mit ihrer Hauptinsel Tahiti und auch Bora Bora. Jetzt erahnt man schon, dass es nicht mal so einfach und preiswert ist, dorthin zu gelangen. Auf direktem Wege, also ohne Umsteigen schon mal gar nicht. Gerade mal fünf Airlines fliegen Französisch-Polynesien an, darunter die landeseigene Air Tahiti Nui, Air France, Hawaiian Airlines, LAN und Air New Zealand. Und die Abflugsorte kann man auch an einer Hand abzählen: Honolulu, Los Angeles, Santiago de Chile, Auckland und Tokio. Meistens gibt es nicht mal Konkurrenz auf den Reisestrecken, also haben die Airlines auch ein gewisses Preismonopol. Es ist also buchstäblich eine Reise an das andere Ende der Welt, nahe der Datumsgrenze, welches die Reisekasse bis an die Schmerzgrenze bringt, in vielen Fällen aber darüber hinaus. Das ist der Grund warum man sich dann doch nicht mehr so viele Gedanken um die Südsee macht und sich dann lieber an Fernsehreportagen und Dokumentationen erfreut und gleichzeitig auch viele bekannte Inseln und Staaten miteinander vermischt: die Cook-Inseln, Bora Bora, Fiji, Samoa, Tonga, Tahiti, die Osterinsel, Polynesien oder Kiribati – alles in der Südsee. Genug abgeschweift – zurück zu Bora Bora.   Flug Bora Bora gehört zu den sogenannten Gesellschaftsinseln und ist von Tahiti ca. 1 Flugstunde entfernt. Der Anflug (meistens von Tahiti kommend) auf Bora Bora ist schon ein wahrer Augenschmaus, vorrausgesetzt...

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Exklusiver NASA Boarding Pass für den Orion Testflug

NASA und Flugfans aufgepasst! Im Dezember startet die NASA das neue Orion Spacecraft auf einen Testflug und lässt Euch Anteil daran haben. Abflug ist an der  Cape Canaveral Air Force Station in Florida, USA. Die NASA nimmt auf diesem unbemannten Testflug jede Menge Namen auf einem Microchip mit, für die Ihr Euch eine exklusive Bordkarte ausstellen lassen könnt. Nach zwei orbitalen Umrundungen in einer Höhe von 3.600 Meilen, wird Orion anschließend über den Pazifik zurückkehren. Die Namen werden auch auf weiteren NASA Expeditionen in den Weltraum mitgenommen. Anmelden könnt Ihr Euch noch bis 31.10.2014 und dann gibt’s auch so eine schöne...

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Warum ich gerne fliege…

… lässt sich gar nicht so einfach beantworten. Der Auslöser für die Faszination vom Fliegen kam mit meinem ersten Langstreckenflug vor 9 Jahren. Ich bin zwar vorher schon 3-4 Mal Kurzstrecke in den Urlaub geflogen, aber mit der ersten Reise außerhalb des europäischen Kontinents bekam ich das Gefühl des Fernwehs und damit verbunden auch die Lust am Fliegen. Seither bin ich unzählige Male 156 Mal abgehoben, wie meine Flugstatistik ausweist und fühle mich an Flughäfen sehr wohl. Die Welt von oben zu betrachten geht eben nur mit diesem Verkehrsmittel und um den Großteil unserer Welt zu entdecken, müssen wir fliegen. Für mich ist es aber kein Muss, sondern ein Wollen. Sven hat in seinem lesenswertem Blog über seine Beweggründe dieser Leidenschaft geschrieben und zu einer Blogparade aufgerufen – daher dieser Post. Als mich die Leidenschaft rund ums Fliegen packte, ging es fortan beim Planen einer Reise nicht darum, wie man am besten und günstigsten an sein Ziel kommt, sondern welche zusätzlichen Routen man fliegen könnte und verschiedene neue Flughäfen zu besuchen. Umsteigen ist quasi Pflicht. Möglichst auch mit verschiedenen Airlines und unterschiedlichen Flugzeugtypen. Vielen Dank an meine Frau, die diese Macke (gerne) mitgemacht hat 😉 Einige Fotos haben sich im Laufe der Zeit zu diesem Thema angesammelt, darunter auch diese Ausblicke aus einer Helikopter Tour in New York. Beim Fliegen bietet sich mir teilweise ein anmutiger und ehrfürchtiger Blick auf unsere Erde. Wenn ich fasziniert aus dem Fenster schaue – Fensterplatz ist für mich Pflicht – dann ist es egal, ob es Wüste, Packeis, endloses Meer, Agrarflächen oder Berge sind. Ich beobachte stundenlang und manchmal auch voller Demut. So wie hier beim Flug in das australische Outback beim Landeanflug an den Ayers Rock Airport. Zum Fliegen gehören neben Flughäfen auch die Flugzeugwerften, sprich die Fertigungsstellen der Hersteller. Für Enthusiasten ist es möglich diese zu besichtigen, so zum Beispiel bei Airbus in Toulouse oder in Hamburg. Man erhält Hintergrundwissen, kann in die Montagehallen hineinschnuppern und sieht unfertig lackierte Flugzeuge. Dabei stellte ich fest, dass man nicht alleine ist mit seiner Leidenschaft ist, denn die Touren sind sehr gut gebucht. Der Flug nach Toulouse war natürlich ein Umsteigeflug von Düsseldorf über München, zurück über Frankfurt – nur nicht die gleiche Strecke mehrmals fliegen 😉...

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airberlin und Brand USA stellen neue A320 Livery vor

airberlin und die amerikanische Marketingorganisation Brand USA haben heute zu einer gemeinsamen Veranstaltung am Düsseldorfer Flughafen, dem Drehkreuz von airberlin, eingeladen. Als Platinum Partner von Brand USA stand heute die Verdeutlichung der bisherigen Partnerschaft im Vordergrund – dies wurde mit einer neuen exklusiven Bemalung eines A320 unterstrichen. Mit amerikanischen Fingerfood, Burger und Getränke sowie amerikanischer Country-Musik wurde am Gate B75 des Terminals B das Flugzeug von Tade Peters (Senior VP Marketing Communications airberlin), Alfredo Gonzalez (Senior VP Global Partnerships Brand USA) und US-Generalkonsul Stephen A. Hubler als Ehrengast eingeweiht. Die Düsseldorfer Panther, mit 6 German Bowl Siegen der zweiterfolgreichste Footballverein der GFL und das älteste noch existierende deutsche und europäische American-Football-Team, übernahmen gemeinsam mit ihrem Cheerleader-Team die Patenschaft für den A320 mit der Kennung D-ABNB. Dieses Flugzeug soll als Markenbotschafter auf sich aufmerksam machen – für Alfredo Gonzalez geht damit ein Traum in Erfüllung, endlich die Marke Brand USA in der Luft zu sehen, wie er mitteilte. Gemeinsam gehen die zwei Firmen zweier Länder eine noch engere Partnerschaft ein. Der US-Generalkonsul freute sich darüber, dass die deutschen Austauschschüler die höchste Quote in den Vereinigten Staaten aufweisen und dass der Tourismus zwischen beiden Ländern noch weiter gefördert wird. Mit 45 wöchentlichen Flügen in die USA ab Berlin-Tegel und Düsseldorf, gemeinsam mit Partner American Airlines sind es sogar noch etwas mehr, sind über 60 Destinationen erreichbar, so Tade...

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Flightlog-Apps im Vergleich

Flightlog-Apps…bitte was? Naja, als Enthusiast rund um das Thema Fliegen, Flugzeuge und Flughäfen – kurz Aviation – nutze ich gerne Flightlog-Dienste um meine Flüge zu tracken und Statistiken einzusehen. Bisher nutze ich einige Dienste parallel, da es leider nicht DIE App gibt, die meinen Ansprüchen genügt – angefangen von den klassischen Flightlog-Diensten im Internet, wie z. B. Flugstatistik, oder Flightdiary bis hin zu den nativen Apps von Flying oder Mileways.
 Da mich die Macher von Mileways gefragt haben, wie ich denn Ihre App so finde, antworte ich Ihnen ganz einfach mal hier im Blog darauf, denn ich kann mir vorstellen, dass das auch für andere interessant ist.   Flugstatistik.de Angefangen habe ich mit der „Mutter aller Logbücher“ – Flugstatistik.de. Diese Seite war meiner Meinung nach einer der ersten, die so etwas anboten und seitdem tippe ich eifrig meine Flüge dort ein. Flugstatistik bietet genau das, was der Name verrät – jede Menge Statistiken. Flugrouten, Flugzeuge, Flughäfen, Airlines, Länder, Kontinente, Jahresstatistiken – alles kann individuell gefiltert werden, da fehlt es eigentlich an Nichts. Die erzeugten Statistiken sind sehr umfangreich, in der Pro-Version sogar noch detaillierter, für mich das Status Quo im Statistikbereich und bisher unerreicht von der Konkurrenz. Grundsätzlich ist die Funktionsvielfalt auch sehr zahlreich. Man kann eigene Landeplätze hinzufügen, es gibt diverse Exportmöglichkeiten und im angegliederten Shop gibt es jede Menge Merchandising für die Aviation-Geeks zu kaufen. Ein Highlight von Flugstatistik ist allerdings der Posterdruck. Es ist möglich, sich ein individuelles XXL-Poster seiner gesamten Flüge anfertigen zu lassen, was ich aber noch nicht getan habe, da ich nicht weiß, wo ich es Zuhause dank Dachschrägen hinhängen kann. Leider hat sich der Dienst nicht weiterentwickelt, das Design ist noch im Jahr 2004 stehengeblieben. Es gibt zwar eine mobile Web-Ansicht, aber auch die erinnert noch an die alten PDA-Zeiten und ist irgendwie überhaupt nicht zu gebrauchen.   flightdiary.net Als nächstes habe ich flightdiary.net für mich entdeckt. Im Prinzip ähnlich wie Flugstatistik.de, nur im besseren Web 2.0 Design. Leider ohne Import Möglichkeit, also musste ich alle Flüge manuell nachtragen, aber das schreckt einen #AVGeek nicht ab. Flightdiary nutzt für die Kartendarstellung Google Maps und das sieht auch wirklich gut aus, zumal man die volle Zoomfunktionalität nutzen kann. Der Clou von Flightdiary ist...

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A380 Tour bei Airbus, Toulouse-Blagnac

Vor einiger Zeit war es soweit – es ging nach Toulouse zur Airbus A380 Tour direkt im Werk J. L. Lagardere. Ich hatte ja meine ersten A380 in Toronto und London-Heathrow gespottet, mittlerweile bin ich aber auch schon im A380 von Singapore Air und Lufthansa geflogen. Diesmal ging es nun direkt an die Fertigungslinie 😉 Die Tour ist gar nicht mal so teuer, kostet 15,50 EUR und geht eine Stunde. Es gab damals auch noch so eine Kombitour mit der Besichtigung der Concorde, die kostete etwas mehr und ist eine halbe Stunde länger. Die Tour kann über taxiway-resa.fr online gebucht werden, allerdings benötigt man schon etwas Vorlaufzeit. Gesprochen wird wahlweise in Englisch oder Französisch, es kommt aber auch sehr selten vor, dass es spanische und deutsche Touren gibt. Leider war bei uns die kombinierte Tour A380 + Concorde ausgebucht, daher haben wir nur die A380 Tour gemacht. Los ging’s mit der Besichtigung des Telemetrie-Raumes, einer 1:1 Kopie der Vermessungsräume, in denen Testflüge live verfolgt werden und Flugdaten aufgezeichnet werden. Re-Live konnten wir dort den Jungfernflug des A380 am 27.04.2005 auf dem Aéroport Toulouse-Blagnac verfolgen. Zusätzlich wurden verschiedene Videos von Flugtests und -checks gezeigt. Danach fuhren wir mit einem Bus auf das Gelände, Sicherheitschecks inklusive zur Endmontagehalle (Final Assembly Line oder kurz FAL), um einen Blick auf die Innenansicht des Werks zu bekommen. Momentan befanden sich dort zwei A380 der Singapore Airlines (MSN065 und MSN071) und eine der Air France (MSN064). Von der Aussichtsplattform aus konnte man danach wunderbar auf das Vorfeld in Richtung Süden schauen. Zu bestaunen gab es insgesamt vier A380, jeweils einer von Qantas (MSN055, F-WWAP), Air France (MSN052, F-WWAN), Emirates (MSN057, F-WWAS) und der zukünftig in Privatbesitz befindliche A380 von Prinz Al-Walid (MSN002, F-WXXL). Die Rückfahrt gestaltete sich recht kurz – ist doch das A380 Visitor Center nur geschätzte 300m entfernt. Als Abschluß gab es noch eine Besichtigung des „Mock-Up“, einem 1:1 Modell eines 16m langen Rumpfabschnitts, begehbar auf beiden Etagen. Wer noch nie ein Langstreckenflugzeug von innen gesehen hatte, für den war es sicherlich recht interessant, ansonsten erlebte ich hier nichts Bahnbrechendes. Zu Besichtigen gab es eine „Modell“-Economy in einer 3-4-3 Config, eine Premium-Economy (2-4-2) und im Oberdeck eine Business Class (2-2-2) anzuschauen, allerdings nicht...

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Helicopter-Tour in New York City

Bei unserem New York Aufenthalt wollten wir unbedingt einen Hubschrauber Rundflug machen und machte mich auf den Weg zum Manhattan Heliport (IATA: JRB). Diverse Anbieter nutzen diesen Flughafen für Ihre Rundflüge, die bekanntesten sind Liberty Helicopters und Helicopter Flights Services – preislich nehmen sich beide nicht viel und die Touren sind eigentlich gleich. Da einen Monat vorher ein Absturz eines Liberty Helicopters im Hudson River geschah und auch hierzulande durch die Presse geisterte, haben wir uns für Helicopter Flight Services entschieden, so konnten wir immerhin unser Gewissen beruhigen. 😉 Ihr könnt bei den Helicopter Anbietern entweder vorab online oder telefonisch reservieren, allerdings setzt das besondere hellseherische Fähigkeiten beim Wetter voraus oder ihr marschiert geradewegs zum Manhattan Heliport. Diesen erreicht ihr zum Beispiel über die Subway Station South Ferry am Südzipfel Manhattans mit der Linie 1 und von dort könnt ihr die 250m Richtung FDR Drive zu Fuß zurücklegen. Alternativ geht es natürlich wie immer in New York City auch mit einem der Yellow Cabs. Etwas Wartezeit müsst Ihr dann allerdings schon einkalkulieren – wir saßen ca. 30 Minuten im „Terminal“, bis es dann endlich losging. Der Preis von $ 199 für die Ultimate Tour war zwar happig und leider mussten wir auch den Kompromiss eingehen nicht über Manhattan fliegen zu dürfen, da während unseres Aufenthaltzeitraumes der Luftraum über Manhattan für 14 Tage gesperrt war – US Präsident Barack Obama hatte sich in der Stadt angekündigt. Trotzdem war es ein unglaublich geiles Erlebnis, das ich jederzeit wieder machen würde – allerdings beim nächsten Mal dann direkt über Manhattan. Abgehoben sind wir mit der Bell 407 (Kennung N407DT) und über den Hudson River in Richtung Norden geflogen. Bei aufgelockerten, aber leicht diesigen Wetter hatten wir trotzdem eine super Sicht auf New Jersey, Ground Zero, Central Park und das Empire State Building. An der George Washington Bridge ging es dann im Bogen am Yankee Stadium vorbei und über den Hudson River wieder zurück Richtung Ellis Island und der Statue of Liberty. Von dort ging es mit einem steilen Wendemanöver wieder zurück zum Heliport. Beim Piloten hatte ich nachgefragt, ob ich meinen Royaltek RGM-3800 GPS-Tracker benutzen dürfte, was überhaupt kein Problem war. Leider habe ich einen Satelliten-Fix erst hinter dem Battery Park bekommen,...

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